von Hans-Jürgen Fuchs
Mahnmal für ermordete Zwangsarbeiter übergeben
von Hans-Jürgen Fuchs
Rathausplatzeröffnung
von Hans-Jürgen Fuchs
Bezirksbeirat fordert Blitzer in der Karlsruher Straße
von Hans-Jürgen Fuchs
„Freihandelsabkommen“ vs. Demokratie?
Frevel an den Ästhetik-Stelen
von Hans-Jürgen Fuchs
Ein öffentliches Bücherregal in Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz
von Hans-Jürgen Fuchs
Nicht durch die Windschutzscheibe …
von Hans-Jürgen Fuchs
Ostermarkt 2015
von Hans-Jürgen Fuchs
Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins
Das große Krabbeln …
von Hans-Jürgen Fuchs


Der Saal war voller neugieriger Eltern und süßer Babys: „Willkommen in Rohrbach”, der Einladung zum ersten Eltern-Kind Café für 2019 geborene Kinder, war eine überwältigender Zahl von Eltern gefolgt. Die Vertreter des Stadtteilvereins, der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden hat es sehr gefreut und es kam viel Lob für diese Idee. Der Bedarf, einander kennenzulernen und eventuell Krabbelgruppen und weitere Treffen dieser Art zu veranstalten, scheint groß zu sein. Und das ist gut so!
Uns vom Stadtteilverein war es wichtig, den Eltern zu berichten, was was wir tun und ihre Ideen und Anregungen zu hören. Wir möchten, dass sich alle in Rohrbach wohlfühlen, vom kleinsten Bewohner bis zum Ältesten!
Bei leckerem, selbstgebackenem Kuchen, Stilltee, Kaffee, Obst und Wasser wurde angeregt ausgetauscht, sich beschnuppert und betatscht, bewundert und überhaupt gestaunt. Bei 35 Babys aus allen Ecken Rohrbachs war das kein Wunder!
Mal sehen, ob dies eine neue Tradition wird und zum alljährlichen Treffen im Januar …
Spaß hat es jedenfalls allen gemacht.

Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.



Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.

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