von Hans-Jürgen Fuchs
Mahnmal für ermordete Zwangsarbeiter übergeben
von Hans-Jürgen Fuchs
Rathausplatzeröffnung
von Hans-Jürgen Fuchs
Bezirksbeirat fordert Blitzer in der Karlsruher Straße
von Hans-Jürgen Fuchs
„Freihandelsabkommen“ vs. Demokratie?
Frevel an den Ästhetik-Stelen
von Hans-Jürgen Fuchs
Ein öffentliches Bücherregal in Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz
von Hans-Jürgen Fuchs
Nicht durch die Windschutzscheibe …
von Hans-Jürgen Fuchs
Ostermarkt 2015
von Hans-Jürgen Fuchs
Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins
Eltern-Kind-Café 2023
von Hans-Jürgen Fuchs
von Erica Dutzi
Fotos: Christian Multerer
Das Warten hatte ein Ende: nach den Pandemie-Jahren konnten wir endlich wieder unsere neu eingeführte Veranstaltung, das Eltern-Kind-Café, fortsetzen und die „neuen Rohrbacher” mit ihren Eltern begrüßen. Am Vormittag waren alle Kinder, die 2022 geboren wurden, mit ihren Eltern eingeladen. Und viele folgten der Einladung!

Die Eichendorffhalle war gerichtet, Kaffee, Tee und Snacks standen bereit, die waren Tische gedeckt, Matten ausgelegt und ein Parcours für Kleinkinder aufgebaut. Es wurde gekrabbelt, getobt, geredet, gelacht, gewickelt und Informationen ausgetauscht. Und weil die Jahrgänge 2020 und 2021 nicht ausgelassen werden sollten, wurden sie am Nachmittag geladen.

Uns hat es viel Spaß gemacht und den Gästen hoffentlich auch. Und wenn alles gut läuft, werden wir Anfang Februar des nächsten Jahres den Jahrgang 2023 begrüßen. Rohrbach wächst!


Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.



Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.

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