von Hans-Jürgen Fuchs
Mahnmal für ermordete Zwangsarbeiter übergeben
von Hans-Jürgen Fuchs
Rathausplatzeröffnung
von Hans-Jürgen Fuchs
Bezirksbeirat fordert Blitzer in der Karlsruher Straße
von Hans-Jürgen Fuchs
„Freihandelsabkommen“ vs. Demokratie?
Frevel an den Ästhetik-Stelen
von Hans-Jürgen Fuchs
Ein öffentliches Bücherregal in Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz
von Hans-Jürgen Fuchs
Nicht durch die Windschutzscheibe …
von Hans-Jürgen Fuchs
Ostermarkt 2015
von Hans-Jürgen Fuchs
Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins
„Licht in der Dunkelheit” unterstützte das Bedürftigenfrühstück in Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Wie jedes Jahr im Winter… wie jedes Jahr? Nicht in der üblichen Form, aber es findet glücklicherweise statt, das Frühstück für Bedürftige in unserer Stadt, welches den ganzen Winter über von verschiedenen Gemeinden getragen wird. Vom 23.-29.11.2020 hatten Menschen die Möglichkeit, sich in Rohrbach, im Kath. Gemeindehaus von St. Johannes in der Rathausstraße, jeden Morgen eine gut gefüllte Frühstückstüte abzuholen. Fleißige Helfer haben sie jeden Morgen frisch gepackt.
Da sie sich leider nicht in den Räumen aufhalten und aufwärmen durften wie all die Jahre zuvor, hatten die Initiatoren Dank einer großen Spende des punker qualitativ hochwertige Thermobecher (Zitat zweier Gäste: „Das sind ja Mercedes unter den Bechern“, „Die halten soooo lange warm.“) besorgen und verschenken können. Sie wurden sehr geschätzt. So konnten man heißen Kaffee oder Tee mit auf den Weg geben. Ca 35 Menschen haben das Frühstücksangebot täglich genutzt.
Die Kirchengemeinden danken ganz herzlich Anne Kloos und Dörte Pommerin, die „Licht in der Dunkelheit“ im Februar 2020 organisierten und den Erlös dem Bedürftigenfrühstück zukommen ließen!
Zusätzlich mit den Spenden der Gemeinde und der Kollekte vom Kerwegottesdienst standen so ausreichend Mittel zur Verfügung, dass 2020 Jahr bewusst nachhaltig, fair und lokal eingekauft werden konnte. Durch die Unterstützung der Bäckerei Rodemer, der Metzgerei Sommer und Gemüse Pfisterer konnten die Tüten unkompliziert mit frischen Nahrungsmitteln bestückt werden.

Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.



Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.

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