von Hans-Jürgen Fuchs
Der Rohrbachkalender 2022 ist da!
von Hans-Jürgen Fuchs
Volkstrauertag 2021
von Hans-Jürgen Fuchs
Martinsumzug 2021
von Hans-Jürgen Fuchs
Pogromnachtgedenken 2021
von Hans-Jürgen Fuchs
„Iwwerleije se mol“ – Markus Weber bei Wir im Süden 2021
von Hans-Jürgen Fuchs
50 Jahre Heimatmuseum Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Gemeinsam spielen und lernen
von Hans-Jürgen Fuchs
Straßenbahnabstellanlage in Rohrbach Süd und kein Ende
von Hans-Jürgen Fuchs
Licht in der Dunkelheit 2021
von Hans-Jürgen Fuchs
Liebe Mitglieder und Freunde des Stadtteilvereins Rohrbach,
re:start im Hospital
von Hans-Jürgen Fuchs

von Hans-Jürgen Fuchs
Da war die Sängerin Zarah Sebnat mit ihrer warmen und klaren Stimme. Sie studiert klassischen Gesang, treibt sich aber, so sagt sie selbst „sonst auch viel und gerne im Broadway- und Chanson-Bereich rum”.
Und einige Männer gab es auch. Z. B. die Borschsts von »Borsch4Breakfast«, die Sinti-Jazz und osteuropäische Folklore, Weltmusik, Jazz und Eigenkompositionen brachten. Spannend und mitreißend wurden musikalisch Geschichten erzählt.
Und dann die »HANKE BROTHERS«, die sich selbst „Boyband der Klassik” nennen, was nicht ganz stimmt. Weder die Klassik noch die Boys. Sie versprachen „unerhörten Musikgenuss” mit Klassik, Pop, Jazz und Techno. Und das hielten sie auch ein.
Und das alles im Rahmen von re:start im wunderbaren „Willson”-Theater auf dem ehemaligen Hospitalgelände in Rohrbach-Hasenleiser, dessen Türen sich zum ersten Mal seit 10 Jahren öffneten. So wurde der Saal mit seinen roten Samtsesseln und dem amerikanischen Charme seiner eigentlichen Bestimmung entsprechend für die Öffentlichkeit als Ort für Kulturort erlebbar. Es war ein Abend voller Leben, Überraschungen, musikalischer Vielfalt und Experimentierfreude. 350 Menschen wearen begeistert. Es wird nicht der letzte besondere Abend an diesem Ort bleiben!
An diesen Wochenende ging das Festival Heidelberger Frühling zu Ende und damit auch re:start, mit dem Konzerte in die Stadtteile getragen werden sollten. Thorsten Schmidt, der Festivalintendant, nannte das „Konzerte in Spielstädten in Randlagen”. Leider eine allzu verbreitete Vorstellung: Alles was nicht in der Altstadt stattfindet ist in Heidelberg Landlage … und damit wohl auch Provinz.
Dass so wenig Konzerte in der Stadtteil stattfinden begründete Herr Schmidt mit Akzeptanzproblemen. Wobei er offen ließ, wer diese Probleme hat: die Intendanz, die Künstler, oder das Publikum vor Ort? An ihm kann es kaum gelegen haben. Im Rahmen von re:start fanden 68 kostenlose Konzerte statt, die von über 10.000 Menschen in den Stadtteilen besucht wurden – eine Abstimmung mit den Füßen.
In dem oben genannten Interview mit der Rhein-Neckar-Zeitung betonte Thorsten Schmidt, re:start bliebe zunächst eine einmalige Sache, aber vielleicht könne daraus etwas Neues entstehen. „Ein Festival wie der Heidelberger Frühling muss eigentlich ein Festival für alles sein“.
Die Restartkonzerte in den Stadtteilen haben unseres Erachtens deutlich gezeigt, wie man aus dem Heidelberger Frühling tatsächlich ein Festival für alle machen kann: Die Kultur gehört in die Altstadt, die Kultur gehört aber auch in die anderen Stadtteile: Es sollte keine kulturellen Randlagen geben!

Alle Jahre wieder zur Vorweihnachtszeit erscheint in Rohrbach ein spezieller Wandschmuck: der Rohrbachkalender. Er zeigt Motive aus dem Stadtteil, aus Alt-Rohrbach, den neuen Quartieren und aus Rohrbachs üppiger Natur. 2021 findet sich der Saulauf bei Nacht im Kalender, der Rathausplatz und ein Blick von oben auf den Turm im Quartier. Das Rohrbacher Schlösschen darf nicht fehlen und auch nicht eine Streuobstwiese im Feld. Ungewöhnlich ist das Bild für den August: es zeigt den Beginn des Abbruchs eines Gebäudes auf dem Gelände der ehemaligen Fuchsschen Waggonfabrik. Auf die Jahreszeit abgestimmt hat Hans-Jürgen Fuchs wieder dreizehn Fotografien aus dem Stadtteil zusammengestellt. Erhältlich ist der Rohrbach-Kalender 2022 im DIN-A4-Format zum Preis von 9,50 Euro bei der Eichendorff-Buchhandlung in der Karlsruher Straße 50, bei Schreibwaren Hoffmann, Amalienstraße 2a und in der Linden-Apotheke, Lindenweg 2. Die Einnahmen aus dem Verkauf unterstützen auch die Arbeit des Stadtteilvereins, denn 1,50 Euro pro Kalender gehen an den Verein.
Wie jedes Jahr zum Volkstrauertag führte auch 2021 der Stadtteilverein Heidelberg-Rohrbach wieder die traditionelle Andacht auf dem Rohrbacher Friedhof durch. Die Fahnenabordnungen der Vereine trafen sich um 11 Uhr vor der ehemaligen Gaststätte „Adler” und starteten um 11.15 Uhr Richtung Friedhof. Dort begann um 11.30 Uhr vor dem Kriegsdenkmal die Andacht. Pfarrer Förster von der lutherischen Gemeinde sprach, die Kantorei und Michael Kreuter und Sohn begleiteten die Veranstaltung musikalisch. In seiner Ansprache erinnerte der Stadtteilvereinsvorsitzende Waldherr an die Gefallenen der beiden Weltkriege und die vielen weiteren Opfer von Terror, Krieg und Gewalt bis zum heutigen Tag.
Nachdem der Martinsumzug 2020 coronabedingt abgesagt werden musste, haben wir ihn in diesem Jahr, am Donnerstag, den 11.11., wieder durchgeführt; wenn auch nicht in gewohnter Form. Leider durften die Kinder nicht am Zug teilnehmen, da wir nicht die gesamte Fläche absperren und kontrollieren konnten. Deshalb sind wir mit einem kleineren Zug, bestehend aus St. Martin auf dem Pferd – danke an die Reiterin Nicole und das Pferd Idefix – und dem Musikzug vom Blasorchester Emmertsgrund und einer Delegation aus Mitgliedern des Stadtteilvereins, die Strecke gelaufen, haben Martinslieder gesungen und 600 Martinsmännchen verteilt. Sehr viele Kinder, Eltern und sonstige Neugierige standen am Straßenrand, blickten aus den Fenstern und sahen sich den vorbeilaufenden Zug an. Danke an alle Helferinnen und Helfer und nicht zuletzt an das Rote Kreuz, das unseren Zug abgesichert hat! Hoffen wir, dass wir 2022 wieder einen ganz normalen Zug durch Rohrbach veranstalten können.

Auch für ein Museum ist der 50. Geburtstag ein Grund zum Feiern. Aber wie feiert man, wenn ein Virus das Zusammenkommen von Menschen verhindert? Wir, das Museumsteam, haben die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sich bis zum Sommer dafür ein Weg finden wird. Wir sind noch da!
160 Kinder betreuen die Pusteblume-Kindergärten der Lebenshilfe Heidelberg, rund die Hälfte davon mit Sonderförderbedarf. In drei Häusern lernen, erleben und spielen sie gemeinsam und erfahren so von Anfang an, was Inklusion bedeutet. Als im Februar 1996 der Schulkindergarten der Lebenshilfe als »Pusteblume« seine Türen auch für Kinder ohne Sonderförderbedarf öffnete, war dies ein Novum und vor 25 Jahren keine Selbstverständlichkeit. Mit viel Mut und neuen Ideen erarbeitete das Team unter der Leitung von Valentina Schenk als eines der ersten in Baden-Württemberg eine inklusive Konzeption. Und im Februar 1996 startete die erste Gruppe. Seither gibt es in der Pusteblume ohne Unterbrechungen eine Warteliste. Um den stetig wachsenden Bedarf an Plätzen abzudecken, wurde im März 2009 in der ehemaligen Kesselhalle der Fuchs’schen Waggonfabrik die »Kleine Pusteblume« eröffnet uns 2013 die inklusive Kleinkindbetreuung im »Spatzenhaus. Heute gibt es in den Kindergärten Pusteblume insgesamt 15 gemischte Gruppen.

wieder geht ein Jahr zu Ende. Dieses Jahr brachte für uns alle völlig neue Erfahrungen mit sich, Erfahrungen, auf die wir gerne verzichtet hätten. Viele von Ihnen waren und sind durch die Pandemie in ihrem Leben eingeschränkt.
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