von Hans-Jürgen Fuchs
Mahnmal für ermordete Zwangsarbeiter übergeben
von Hans-Jürgen Fuchs
Rathausplatzeröffnung
von Hans-Jürgen Fuchs
Bezirksbeirat fordert Blitzer in der Karlsruher Straße
von Hans-Jürgen Fuchs
„Freihandelsabkommen“ vs. Demokratie?
Frevel an den Ästhetik-Stelen
von Hans-Jürgen Fuchs
Ein öffentliches Bücherregal in Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz
von Hans-Jürgen Fuchs
Nicht durch die Windschutzscheibe …
von Hans-Jürgen Fuchs
Ostermarkt 2015
von Hans-Jürgen Fuchs
Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins
Subba! Die Rohrbacher Kerwe 2025
von Hans-Jürgen Fuchs
von Hans-Jürgen Fuchs

Mein diesjähriger Bericht zur Kerwe ist Stückwerk. Denn leider sind die Zeiten vorbei, in denen ich drei Tage lang quasi pausenlos auf der Kerwe sein konnte. Und ich fürchte, das wird sich auch nicht mehr ändern. Deshalb verzeiht mir, dass ich nicht auf jedes Highlight unseres Festes eingehen kann.
Aber das wäre eh schwierig, denn die Rohrbacher Kerwe 2025 war ein einziges Highlight, eingerahmt wie immer von der Eröffnung am Rohrbacher Rathaus und dem feierlichen Abschluss mit der Schlumpel-Verbrennung auf dem Kerweplatz.
Dazwischen lagen, im zeitlichen wie im räumlichen Sinne, jede Menge Höhepunkte. Auftritte von tollen Bands, ein breites Kinderprogramm und vor allem eine unglaubliche Vielfalt von Kontakten und Gesprächen zwischen Menschen aller Altersgruppen, sozialen Schichten und Herkünften: Menschen aus Rohrbach, aus Heidelberg und sogar aus Kirchheim.
Mehr Worte (sogar die ganze Kerweredd), einige Fotos und einen kleinen Film findet ihr hier …

Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.



Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.

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