von Hans-Jürgen Fuchs
Mahnmal für ermordete Zwangsarbeiter übergeben
von Hans-Jürgen Fuchs
Rathausplatzeröffnung
von Hans-Jürgen Fuchs
Bezirksbeirat fordert Blitzer in der Karlsruher Straße
von Hans-Jürgen Fuchs
„Freihandelsabkommen“ vs. Demokratie?
Frevel an den Ästhetik-Stelen
von Hans-Jürgen Fuchs
Ein öffentliches Bücherregal in Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz
von Hans-Jürgen Fuchs
Nicht durch die Windschutzscheibe …
von Hans-Jürgen Fuchs
Ostermarkt 2015
von Hans-Jürgen Fuchs
Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins
Die Festschrift
von Hans-Jürgen Fuchs

Die Festschrift ist ein weiteres Highlight unseres Jubiläumsjahrs. Wer hätte am Anfang unserer Planungen gedacht, dass das so ein gewichtiges Werk werden würde? Fast 170 Seiten in schöner Gestaltung, voller Infos über und Geschichten aus Rohrbach. Da findet man unter anderem
- natürlich Grußworte, z. B. eines des Ministerpräsidenten,
- geschichtliche Darstellungen z.B. zu 1250 Jahre Rohrbach, zum gläsernen Zug, zur Bach und zum Wasserturm, zum Strukturwandel in der Land- und Forstwirtschaft, zum Rohrbacher Schlösschen,
- Berichte und Selbstdarstellungen zu den Vereinen, Parteien, den Weingütern und zu den Kirchengemeinden in Rohrbach,
- Inhaltliche Beiträge zur Entwicklung des Stadtteils,
- einen Bericht zur Sonderbriefmarke zum Jubiläum,
- und einen zum Hasenleiser
- und einen zum Erlebniswanderweg Wein und Kultur,
- Gedichte von Gustav Knauber und Katharina Schädel
- und die Festansprache „Heimat Rohrbach“ zum Festakt des Statteilvereinsvorsitzenden Hans-Jürgen Fuchs
Das Ganze wie gesagt bestens zusammengestellt durch Hans-Peter Droste und wertig gestaltet und gedruckt.
Sie können die Festschrift hier herunterladen …
…oder auch noch selbst in die Hand nehmen. Es gibt noch Exemplare bei Schreibwaren Hofmann in der Rathausstraße, in der Eichendorffbuchhandlung am Eichendorffplatz, bei Blumen Pfefferkorn in der Heinrich-Fuchs-Straße und bei Friseur Wengerek in der Herrenwiesenstraße.

Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.



Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.

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