von Hans-Jürgen Fuchs
Mahnmal für ermordete Zwangsarbeiter übergeben
von Hans-Jürgen Fuchs
Rathausplatzeröffnung
von Hans-Jürgen Fuchs
Bezirksbeirat fordert Blitzer in der Karlsruher Straße
von Hans-Jürgen Fuchs
„Freihandelsabkommen“ vs. Demokratie?
Frevel an den Ästhetik-Stelen
von Hans-Jürgen Fuchs
Ein öffentliches Bücherregal in Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz
von Hans-Jürgen Fuchs
Nicht durch die Windschutzscheibe …
von Hans-Jürgen Fuchs
Ostermarkt 2015
von Hans-Jürgen Fuchs
Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins
Die Rohrbacher Kerwe 2024
von Hans-Jürgen Fuchs
Nicht nur die vielen Menschen, die den Abschluss der Kerwe begleiteten, auch dem Himmel war am Kerwesonntag anzumerken, dass ihm der Abschied schwer fiel. Zum Glück aber hatte die Kerwe 2024 bei angenehmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein begonnen. Und auch am Samstag war Prachtwetter. Zur Eröffnung am Kerwefreitag kam eine große Menge an Rohrbacherinnen und Rohrbachern und auch viele Gäste wohnten der traditionellen Kerweeröffnung am alten Rathaus bei. Der Höhepunkt der Eröffnung war natürlich die Kerweredd von Konstantin Waldherr, die die Geschehnisse des vergangenen Jahres Revue passieren ließ.

Ja und die Redd, einen Bericht zur Kerwe , viele bunte Bilder und einen Kommentar, der fragt, ob die Wein-Wasser-Weiber (www) noch zeitgemäß sind (also nicht die Frauen, sondern deren Titel www) findet ihr hier. Weiterklicken lohnt sich …

Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.



Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.

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