von Hans-Jürgen Fuchs
Mahnmal für ermordete Zwangsarbeiter übergeben
von Hans-Jürgen Fuchs
Rathausplatzeröffnung
von Hans-Jürgen Fuchs
Bezirksbeirat fordert Blitzer in der Karlsruher Straße
von Hans-Jürgen Fuchs
„Freihandelsabkommen“ vs. Demokratie?
Frevel an den Ästhetik-Stelen
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Ein öffentliches Bücherregal in Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz
von Hans-Jürgen Fuchs
Nicht durch die Windschutzscheibe …
von Hans-Jürgen Fuchs
Ostermarkt 2015
von Hans-Jürgen Fuchs
Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins
Fahrradstraße Leimer Straße? Keine gute Idee?
von Hans-Jürgen Fuchs

Die geplante Einrichtung von Fahrradstraßen, speziell die in der Leimer Straße, schlägt einige Wellen. Berichte in der Rhein-Neckar-Zeitung hatten den Eindruck erweckt, als könnte diese Fahrradstraße nur dann verwirklicht werden, wenn die Geschwindigkeit in der gesamten Straße auf Tempo 30 festgelegt würde. Das hieße aber auch, dass sie im engen Teil der Leimerstraße die Geschwindigkeit sogar erhöht werden müsste.
„Leimer Straße (Rohrbach bis Leimen) mit durchschnittlich 624 Radfahrern und 1783 Autos am Tag auf einer Länge von 2200 Metern (68 Punkte) – aber nur, wenn durchgängig Tempo 30 eingeführt wird.” (Rhein-Neckar-Zeitung, 18.08.2017)
Nach Durchsicht der Unterlagen, die auf der Website der Stadt Heidelberg zu finden sind, stellt sich das allerdings etwas anders dar.

Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.



Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.

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