von Hans-Jürgen Fuchs
Flucht hat viele Gesichter 1945 – Von Dresden nach Heidelberg
von Hans-Jürgen Fuchs
Ruth Steiger gestorben
von Hans-Jürgen Fuchs
Danke, Antonio Moriello!
von Hans-Jürgen Fuchs
Die Rohrbacher Kerwe 2015 S`Jaquelinsche freit sich keeniglisch!
von Hans-Jürgen Fuchs
Heidelberg hilft!
von Hans-Jürgen Fuchs
OB-Besuch auf dem Bolzplatz an der Sickingenstraße
von Hans-Jürgen Fuchs
Verkehrskonzept Rohrbach-West: Was passiert mit den Parkplätzen im Lindenweg?
von Hans-Jürgen Fuchs
Museumsfest 2015
von Hans-Jürgen Fuchs
Neue Vereinsvorstände
von Hans-Jürgen Fuchs
Abschied vom Rohrbacher Bächlein
Jubiläum beim Verzähldisch
von Hans-Jürgen Fuchs

Es ist das Jahr der Jubiläen. Nicht nur Rohrbach feiert eines, auch der Verzähgldisch des Stadtteilvereins hat Grund zu feieren. Seit 15 Jahren lädt er unter der Leitung des Rohrbacher Mundartdichters Gustav Knauber ein zum „Verzähldisch“ in Kurpfälzer Mundart. Hier treffen sich im 2-Monats-Rhythmus alte und junge Rohrbacher, die „was zu verzähle hawwe“. Zu hören gibt es in dieser Runde geschichtliche und familienkundliche Beiträge, wahre und sagenhafte, ernste und lustige Begebenheiten, Berichte, Anekdoten, Kurzgeschichten, Gedichte und vieles andere mehr.
Ziel des „Verzähldisch's“ ist es, Geschichte und Geschichten des Stadtteils Rohrbach in einheimischer Mundart mitzuteilen und so der Nachwelt zu erhalten. Auch wer nur zuhören will oder aus anderen Stadtteilen kommt, ist natürlich herzlich willkommen.

Am 24. November feierte der Verzähldisch sein 15-jähriges Bestehen und zugleich das 90ste Treffen. Diesmal gab es auch noch etwas Besonderes zu sehen: gezeigt wurden alte und neue Bilder aus Rohrbach, auch von der 1200-Jahr-Feier im Jahre 1966. Zusammengstellt hatten diese Franz Maucher und Günter Keppner vom punker. Das Rathaus platzte aus allen Nähten – ein würdiger Rahmen für das Dankeschön, das Hans-Jürgen Fuchs für den Stadtteilverein und Franz Maucher für den punker überbrachte.

„Flucht hat viele Gesichter” heißt eine Reihe, die der Stadtteilverein Rohrbachs, der punker und die AG „Asyl in Rohrbach“ initiiert haben. Es ist ein Erfahrungsaustausch, wie Menschen das Verlassen der Heimat für immer überwinden können. Ziel ist es auch, das Verständnis für Flüchtlinge und ihre Situation zu verbessern. Zum ersten Abend im Alten Rathaus in Rohrbach waren Karl Bellm (Jhrg. 1937) und sein Bruder Helmuth Bellm (Jhrg. 1929) unsere Gäste. Sie berichteten über Ihr Leben nach dem Krieg in Dresden und Heidelberg. Die Moderation hatte Annette Bellm.


Angesichts der schwierigen Lage in Kirchheim und der dort parallel stattfindenden Veranstaltung hatten wir befürchtet, dass unsere "Heidelberg hilft!" Veranstaltung nicht so gut besucht sein würde. Aber das Gegenteil war der Fall. Über 100 Menschen strömten ins Alte Rohrbacher Rathaus und die Hilfsbereitschaft war enorm. Neben vielen Informationen gab es als Highlight einen Auftritt der Asylband von Jutta Glaser, der restlos begeisterte.
Auf Einladung des Jugendgemeinderats war OB Würzner heute auf dem Platz. Es ging von Seiten der Jugendlichen um eine Aufwertung der Fläche, u.a. um mehr Sitzgelegenheiten, einen weiteren Tischtennisplatz und eine bessere Ausgestaltung der Baseballfläche. Ausserdem machten Anwohner darauf aufmerksam, dass sie sich zwar nicht durch die Fußballspielenden Nutzer gestört fühlten, wohl aber durch die, die z.B. den Ballfangzaun für Schieß- und Krachmachübungen nutzten. Ein typischer Nutzungskonflikt, meinte auch der OB. Allerdings waren sich alle einig, dass der Platz als einer der wenigen Orte in Heidelberg unbedingt gebraucht und erhalten werden muss, an dem sich Jugendliche frei treffen können. Eine gute Idee: Die zur Zeit hässliche grüne „Schutzkuppel” könnte von den Jugendlichen mit Graffiti in einem Kunstprojekt verschönert werden. Quartierverein und Stadtteilverein werden das gerne unterstützen und der OB sagte zu, dass auch die Stadt hier mithelfen werde. Könnte ein spannendes Projekt werden …
Wie jedes Jahr Anfang Juni, so lud auch 2015 der Stadtteilverein Heidelberg-Rohrbach wieder ein zum Museumsfest und Tag der Offenen Tür im Rohrbacher Heimatmuseum. Neben Führungen durch die Ausstellungsräume wurden den Besuchern Speisen und Getränke aus Rohrbacher Küchen und Kellern sowie Kaffee und Kuchen geboten.
Gerade erst wurde
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