von Hans-Jürgen Fuchs
Mahnmal für ermordete Zwangsarbeiter übergeben
von Hans-Jürgen Fuchs
Rathausplatzeröffnung
von Hans-Jürgen Fuchs
Bezirksbeirat fordert Blitzer in der Karlsruher Straße
von Hans-Jürgen Fuchs
„Freihandelsabkommen“ vs. Demokratie?
Frevel an den Ästhetik-Stelen
von Hans-Jürgen Fuchs
Ein öffentliches Bücherregal in Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz
von Hans-Jürgen Fuchs
Nicht durch die Windschutzscheibe …
von Hans-Jürgen Fuchs
Ostermarkt 2015
von Hans-Jürgen Fuchs
Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins
Jubiläum beim Verzähldisch
von Hans-Jürgen Fuchs

Es ist das Jahr der Jubiläen. Nicht nur Rohrbach feiert eines, auch der Verzähgldisch des Stadtteilvereins hat Grund zu feieren. Seit 15 Jahren lädt er unter der Leitung des Rohrbacher Mundartdichters Gustav Knauber ein zum „Verzähldisch“ in Kurpfälzer Mundart. Hier treffen sich im 2-Monats-Rhythmus alte und junge Rohrbacher, die „was zu verzähle hawwe“. Zu hören gibt es in dieser Runde geschichtliche und familienkundliche Beiträge, wahre und sagenhafte, ernste und lustige Begebenheiten, Berichte, Anekdoten, Kurzgeschichten, Gedichte und vieles andere mehr.
Ziel des „Verzähldisch's“ ist es, Geschichte und Geschichten des Stadtteils Rohrbach in einheimischer Mundart mitzuteilen und so der Nachwelt zu erhalten. Auch wer nur zuhören will oder aus anderen Stadtteilen kommt, ist natürlich herzlich willkommen.

Am 24. November feierte der Verzähldisch sein 15-jähriges Bestehen und zugleich das 90ste Treffen. Diesmal gab es auch noch etwas Besonderes zu sehen: gezeigt wurden alte und neue Bilder aus Rohrbach, auch von der 1200-Jahr-Feier im Jahre 1966. Zusammengstellt hatten diese Franz Maucher und Günter Keppner vom punker. Das Rathaus platzte aus allen Nähten – ein würdiger Rahmen für das Dankeschön, das Hans-Jürgen Fuchs für den Stadtteilverein und Franz Maucher für den punker überbrachte.

Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.



Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.

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