von Hans-Jürgen Fuchs
Mahnmal für ermordete Zwangsarbeiter übergeben
von Hans-Jürgen Fuchs
Rathausplatzeröffnung
von Hans-Jürgen Fuchs
Bezirksbeirat fordert Blitzer in der Karlsruher Straße
von Hans-Jürgen Fuchs
„Freihandelsabkommen“ vs. Demokratie?
Frevel an den Ästhetik-Stelen
von Hans-Jürgen Fuchs
Ein öffentliches Bücherregal in Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz
von Hans-Jürgen Fuchs
Nicht durch die Windschutzscheibe …
von Hans-Jürgen Fuchs
Ostermarkt 2015
von Hans-Jürgen Fuchs
Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins
Klare Linien & satte Farben
von Hans-Jürgen Fuchs

Acrylgemälde von Stephan Ewich im Alten Rathaus
Der Künstler Stephan Ewich wurde 1971 in Mannheim geboren und lebt in Zirndorf bei Fürth. In seinen Bildern verbindet er klare Linien mit lebendigen, farbenfrohen Elementen und viel Humor. „Tohuwabohu-Bilder“ nennt er seine Kreationen. Aber auch seine alte Heimat hat er im Bild festgehalten: Sowohl die klassische Heidelberger Ansicht mit Alter Brücke, Altstadt, Schloss und Heiliggeistkirche, als auch ein Mannheim-Motiv mit Wasserturm, Hauptbahnhof und Schloss gibt es im kunterbunten „Ewich-Stil“. Und zur 1250 Jahrfeier hatte er auch Rohrbach in Szene gesetzt. Eine Ausstellung im alten Rohrbacher Rathaus am 08.05.2016 zeigzte seine Bilder. Veranstalter waren der Obst, Garten und Weinbauverein Heidelberg-Rohrbach e.V. in Kooperation mit dem Stadtteilverein Heidelberg-Rohrbach e.V..

Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.



Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.

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