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Nicht durch die Windschutzscheibe …
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St.-Peter-Straße in Rohrbach wird erneuert
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Presseinformation der Stadt Heidelberg (17.09.2017)
In der St.-Peter-Straße zwischen Karlsruher Straße und Von-der-Tann-Straße in Rohrbach stehen umfangreiche Tiefbauarbeiten an. Die Straße wird einschließlich der Gehwege grundsaniert und neugestaltet, außerdem werden umfangreiche Leitungsarbeiten (Strom, Gas, Wasser, Kanal) durchgeführt. Im Zuge dessen wird auch das Parken in der St.-Peter-Straße angepasst: Künftig sind hier einseitige Parkbuchten inklusive Gehwegnasen vorgesehen, um die Sichtbeziehungen und die Verkehrssicherheit vor allem für Kinder und mobilitätseingeschränkte Menschen zu verbessern.
Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 25. September 2017, und dauern voraussichtlich bis Mai 2018. Die Sanierung wird in mehreren Bauabschnitten durchgeführt. Im jeweiligen Abschnitt muss die St.-Peter-Straße für den Verkehr vollgesperrt werden. Die Stadt Heidelberg bittet um Verständnis.
Bauabschnitte und Verkehrsregelung
- Im ersten Bauabschnitt wird der Bereich zwischen Karlsruher Straße und Heidelberger Straße einschließlich der Kreuzung Heidelberger Straße neu hergestellt, vom 25. September bis voraussichtlich Dezember 2017.
- Der zweite Abschnitt beginnt nach der Kreuzung Heidelberger Straße und endet vor der Kreuzung Von-der-Tann-Straße. Die Arbeiten hier dauern voraussichtlich von Januar bis Mitte März 2018.
- Im dritten Abschnitt wird der Kreuzungsbereich St.-Peter-Straße/Von-der-Tann-Straße saniert, im Zeitraum von Mitte März bis Ende April 2018.
- In der vierten und letzten Bauphase wird die Asphaltdecke in der St.-Peter-Straße auf ganzer Fläche eingebaut, von der Karlsruher Straße bis zur Von-der-Tann-Straße. Diese Arbeiten sollen von Anfang bis Mitte Mai 2018 dauern.
Im jeweiligen Bauabschnitt muss die St.-Peter-Straße für den Durchgangs- und Anwohnerverkehr voll gesperrt werden. Der Auto- und Radverkehr wird den Bauphasen entsprechend kleinräumig umgeleitet. Teilweise werden hierfür die Einbahnstraßenregelungen der umliegenden Straßen angepasst. Anwohnerinnen und Anwohner können ihre Anwesen fußläufig erreichen.

Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.



Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.

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