von Hans-Jürgen Fuchs
Mahnmal für ermordete Zwangsarbeiter übergeben
von Hans-Jürgen Fuchs
Rathausplatzeröffnung
von Hans-Jürgen Fuchs
Bezirksbeirat fordert Blitzer in der Karlsruher Straße
von Hans-Jürgen Fuchs
„Freihandelsabkommen“ vs. Demokratie?
Frevel an den Ästhetik-Stelen
von Hans-Jürgen Fuchs
Ein öffentliches Bücherregal in Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz
von Hans-Jürgen Fuchs
Nicht durch die Windschutzscheibe …
von Hans-Jürgen Fuchs
Ostermarkt 2015
von Hans-Jürgen Fuchs
Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins
Verdiente Ehrung für Rohrbacher Engagierte
von Hans-Jürgen Fuchs
Am 20. November 2025 erhielten drei engagierte Menschen aus Rohrbach die Ehrenamtsmedaille. Hoch verdient, wie wir finden!
Die Geehrten sind:
Erica Dutzi, die sich seit über 20 Jahren leidenschaftlich für unseren Stadtteil engagiert. Im Stadtteilverein ist sie seit 2017 Schriftführerin, betreut das Heimatmuseum und organisiert dort die Veranstaltungen mit. 2020 rief sie außerdem das Eltern-Kind-Café ins Leben, das sie bis heute mit viel Herzblut führt.
Andreas Horsch ist seit zwölf Jahren stellvertretender Vorsitzender des Turnerbunds 1889 und engagiert sich zusätzlich im Bau- und Veranstaltungsausschuss. Ob Kerwe, Familiensporttag oder Weihnachtsmarkt – er ist stets zur Stelle. Zudem betreut er mehrere Sportabteilungen und organisiert Hallenzeiten sowie die Pflege der Sportstätten.
Barbara Pfeiffer, die dritte Geehrte ist Vorsitzende und Mitgründerin des Vereins Familiensinn Heidelberg und seit Jahren als Kinderbeauftragte aktiv. Sie engagiert sich im Stadtteilverein, im Jugendhilfeausschuss und initiiert Projekte wie „Alt trifft Jung“, „Kleiner St. Martin“ und den Kinder- und Jugendstammtisch.

Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.



Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.


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