von Hans-Jürgen Fuchs
Mahnmal für ermordete Zwangsarbeiter übergeben
von Hans-Jürgen Fuchs
Rathausplatzeröffnung
von Hans-Jürgen Fuchs
Bezirksbeirat fordert Blitzer in der Karlsruher Straße
von Hans-Jürgen Fuchs
„Freihandelsabkommen“ vs. Demokratie?
Frevel an den Ästhetik-Stelen
von Hans-Jürgen Fuchs
Ein öffentliches Bücherregal in Rohrbach
von Hans-Jürgen Fuchs
Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz
von Hans-Jürgen Fuchs
Nicht durch die Windschutzscheibe …
von Hans-Jürgen Fuchs
Ostermarkt 2015
von Hans-Jürgen Fuchs
Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins
Jahreshauptversammlung des Stadtteilverein 2016
von Hans-Jürgen Fuchs
von Hans-Jürgen Fuchs, Fotos: Josef Scherhaufer und Andreas Ullmer

Wieder war der Saal des Roten Ochsen bis auf den letzten Platz gefüllt: Jahreshauptversammlung des Stadtteilvereins 2016. Neben dem Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden und des Schatzmeisters standen Wahlen auf dem Programm und ein Antrag des Vorstands, die Mitgliedsbeiträge zu erhöhen.
Der Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden Hans-Jürgen Fuchs blickte zurück in das abgelaufene Jahr und die Vielzahl traditioneller und neuer Veranstaltungen, die der Stadtteilverein durchführte. Fuchs beschrieb auch die stadtteilpolitischen Aktivitäten des Vereins in Bezug auf Hospital, Flüchtlingsunterbringung und die Sanierung im alten Rohrbacher Kern. Schwerpunkt waren neben der Plakatierungsverordnung, bei der Fuchs Änderungen forderte, die wieder ein stadtteilbezogenes Plakatieren ermöglichen die 1250 Jahrfeiern 2016.

Am Freitag, 8. Mai 2015, 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde in Rohrbach im Quartier am Turm ein Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben, das an fünf Zwangsarbeiter erinnert, die ein Jahr vor Kriegsende hier ermordet worden waren. Jahrzehntelang hatten die IG-Metall und der Anwalt Wolfgang Stather daran gearbeitet, dass damit ein Stück lokaler Geschichte bekannt gemacht wird. Das Mahnmal, dass der Bildhauer und Maler Michael Lingrên gestaltet hat weist auf das Schicksal von Aleksej Belov aus Kuznecov, Pavel Chrebor aus Trostjanc, Anatolij Bachacev aus Kiev, Nikolaj Evdokimov aus Novoderevnja, Vasilij Skorkin aus Ponory hin, fünf jungen Menschen zwischen 19 und 21 Jahren, die als Zwangsarbeiter in der Fuchsschen Waggonfabrik und bei der Graubremse arbeiten mussten. Sie waren erhängt worden, weil sie aus Hunger Lebensmittel aus einem Güterzug gestohlen hatten.



Seit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.

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